Die Energiewende gestalten
Bei GETEC steht Nachhaltigkeit im Mittelpunkt unseres Handelns. Mit innovativen Energielösungen unterstützen wir unsere Kunden dabei, Emissionen zu reduzieren, ihre Widerstandsfähigkeit zu stärken und den Übergang zu einer klimaneutralen Zukunft zu meistern.
Unser Anspruch ist es, Europas führender Energiepartner für Industrie, Immobilienwirtschaft und den öffentlichen Sektor zu werden. Wir kombinieren dekarbonisierte Energielösungen, zuverlässige Infrastruktur und intelligentes Energiemanagement, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden zu stärken. Nachhaltigkeit ist daher fest in unserer Unternehmensstrategie verankert und dient als zentraler Treiber für Innovation, technologischen Fortschritt und Zukunftsfähigkeit.
Für GETEC erfordert eine erfolgreiche Energiewende Resilienz. Das bedeutet, Dekarbonisierung, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Tragfähigkeit in Einklang zu bringen. Geleitet von unseren Werten Wirkung, Verlässlichkeit, Einheit und Pioniergeist arbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitenden daran, dieses Gleichgewicht in praktische Lösungen und messbare Fortschritte zu überführen.
Netto-Null
für Scope 1 und Scope 2 Emissionen bis 2045
Reduzierung der installierten kohlebasierten Wärmekapazität (2025 zu 2024)
Braunkohlen- staubausstieg
bis 2030
Reduzierung der kohlebasierten Wärmekapazität (2025 zu 2024)
Nachhaltigkeit ist die Grundlage für alles, was wir tun, um die Energiewende in Richtung einer digitalen und dekarbonisierten Welt zu gestalten und eine widerstandsfähige Zukunft zu sichern.
CEO
GETEC Sustainability Report 2024
Unsere ESG-Prioritäten
Unsere ESG-Strategie übersetzt unsere Nachhaltigkeitsverpflichtungen in klare Prioritäten und messbare Ziele.
Worauf wir uns konzentrieren
- Dekarbonisierung der Wärmeversorgung unserer Kunden
- Sicheres, motivierendes und vielfältiges Arbeitsumfeld
- Transparente und moderne Unternehmensführung
Was wir erreichen wollen
- Reduzierung der Scope 1+2 Emissionen auf Netto-Null bis 2045
- Zielsetzung von null Unfällen
- 33 % Frauen in Führungspositionen und 40 % Frauen in der Bürobelegschaft bis 2030
- Keine Fälle von Korruption und Bestechung
INTERVIEW
Drei Fragen an Liza Steudle, Head of ESG
1. Wie ist die Unternehmensstrategie auf ESG-Faktoren ausgerichtet?
Unsere Strategie basiert auf dekarbonisierten Energielösungen und verknüpft ESG direkt mit Wertschöpfung. Nachhaltigkeitsaspekte sind entlang der gesamten Wertschöpfungskette verankert, von der Projektentwicklung bis zum Anlagenbetrieb und zu Finanzierungsentscheidungen. Dabei liegt ein klarer Fokus auf der Reduzierung der CO₂-Intensität, der Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien und der Unterstützung der Dekarbonisierung unserer Kunden. Strategische Ziele, einschließlich CO₂-Reduktionspfaden und der Ausrichtung an der EU-Taxonomie, werden auf Gruppenebene verabschiedet und durch definierte KPIs operationalisiert.
Liza Steudle, Head of ESG
2. Wie begegnet GETEC aktiv klimabezogenen Risiken?
GETEC stärkt kontinuierlich die Integration klimabezogener Risiken in sein unternehmensweites Risikomanagement und berücksichtigt dabei sowohl Transitions- als auch physische Risiken. Wir bewerten systematisch Transitionsrisiken wie regulatorische Veränderungen oder CO₂-Bepreisung sowie physische Risiken, einschließlich der Auswirkungen extremer Wetterereignisse auf Anlagen. Diese Aspekte werden zunehmend konsequent in Entscheidungen, Technologieauswahl und Projektentwicklungen einbezogen. Gleichzeitig entwickeln wir die Risikobewertung auf Anlagenebene weiter, indem wir die Datenverfügbarkeit, das digitale Monitoring und die Transparenz über das gesamte Portfolio hinweg verbessern. Dies ist ein fortlaufender Prozess, der kontinuierlich weiterentwickelt wird.
3. Welche aufkommenden ESG-Trends oder Herausforderungen könnten die Energiebranche in den nächsten 3 bis 5 Jahren beeinflussen?
ESG im Energiesektor entwickelt sich von der Berichterstattung hin zu messbaren Auswirkungen. Die Regulierung im Rahmen der CSRD und der EU-Taxonomie wird konsistente, extern überprüfbare Daten erfordern und Nachhaltigkeit auf dieselbe Ebene an Genauigkeit und Verlässlichkeit wie die Finanzberichterstattung heben.
Gleichzeitig verschieben sich die Erwartungen von Kunden und Investoren deutlich hin zu greifbaren Ergebnissen: echte Dekarbonisierung, transparente Wertschöpfungsketten und ein glaubwürdiges Scope-3-Management statt rein ambitionierter Zielvorgaben.
Für ein anlagenintensives Unternehmen wie GETEC wird die entscheidende Herausforderung darin bestehen, Transitionsrisiken mit ausreichender Geschwindigkeit zu steuern. Technologieentscheidungen, Brennstoffstrategien und Kapitalallokation müssen regulatorische Veränderungen antizipieren und Lock-in-Effekte vermeiden. Genau hier werden Digitalisierung, Echtzeitdaten und Flexibilität in Energiesystemen zu entscheidenden Treibern für Resilienz und Wachstum.
Anerkennung für kontinuierliche Führungsrolle im Bereich Nachhaltigkeit
GETEC bekennt sich zu international anerkannten Standards. Wir nehmen regelmäßig an unabhängigen Nachhaltigkeitsbewertungen teil, wie EcoVadis und dem Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB), bei dem GETEC im Jahr 2024 ein 4-Sterne-Rating erhielt und damit zur Spitzengruppe der bewerteten Unternehmen zählt.
Darüber hinaus sind wir Unterzeichner des UN Global Compact und berichten jährlich über unsere Fortschritte. Seit 2020 veröffentlichen wir freiwillig Berichte über unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten und leisten damit weiterhin einen Beitrag zur Transformation der europäischen Energieinfrastruktur, indem wir die Energiewende hin zu einer digitalen und dekarbonisierten Welt vorantreiben.
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GETEC Sustainability Report 2024
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