Konventionelle Brennstoffe

Aufgrund einer weitverbreiteten Infrastruktur und der einfachen Verarbeitung gehört Erdgas in Deutschland zu den am häufigsten genutzten Brennstoffen in der Industrie. Ohne Umwandlungsverluste bei der Förderung von Erdgas gelangt der Brennstoff über Pipelines direkt zum Kunden. Durch die besondere Vielseitigkeit des Energieträgers wird Erdgas zur Erzeugung von Wärme, Strom und Kälte eingesetzt. Dabei realisiert es bei effizienter Anwendung höchste Wirkungsgrade, ist schadstoffarm und verbrennt ohne feste Rückstände. Aufgrund der günstigen Wasserstoff/ Kohlenstoffverhältnisse stößt Erdgas nur geringe CO2-Emissionen aus.

 

Nutzung von Erdgas:

  • Wärme- und Stromerzeugung: KWK-Anlagen nutzen Erdgas als Brennstoff. Ein Blockheizkraftwerk kann unter optimalen Bedingungen so einen Wirkungsgrad von nahezu 95 % erreichen.
  • Mobilität: Erdgas ist erheblich günstiger als Benzin oder Diesel und zeichnet sich durch eine saubere Verbrennung aus. Erdgas-Motoren reduzieren den CO2-Ausstoß und tragen somit zum Umweltschutz bei.

Heizöl ist ein wichtiger Energieträger in der Industrie. Durch eine stoffliche Aufbereitung von Rohöl entsteht das gebräuchliche Heizöl, welches abermals in schwer, mittelschwer, leicht und extra-leicht unterteilt wird. Der größte Unterschied liegt dabei in der Dichte der Bestandteile. In modernen Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen kann extra-leichtes Heizöl mit anderen Brennstoffen kombiniert werden und als Energieträger fungieren. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Eine hohe Energieeffizienz, Unabhängigkeit bei der Lieferung und die Sicherheit, Energie auf Vorrat zu lagern. Sie können auf aktuelle Marktpreise reagieren und sichern sich Ihre Energieversorgung. Darüber hinaus bedarf es bei der Versorgung mit Heizöl keiner komplexen Anschlussinfrastruktur und keiner Vorhaltekosten. Bei zeitlich begrenzten Leistungsspitzen stellt Heizöl aufgrund der kostenfreien Lagerung/Vorhaltung die optimale Ergänzung zu alternativen Primärenergieträgern dar. Moderne Anlagen zur Lagerung und Dosierung sind auf Langlebigkeit und Zuverlässigkeit ausgerichtet.

Die Braunkohlestaubtechnik (BKS) ermöglicht den Einsatz eines heimischen Brennstoffs, der allerdings nicht mit der Rohbraunkohle verwechselt werden darf, die in zahlreichen Kraftwerken eingesetzt wird. Zur Herstellung von Braunkohlenstaub wird besonders hochwertige Braunkohle, mit speziellen Verbrennungseigenschaften und geringem Anteil an inertem Material gewonnen, aufbereitet, getrocknet und gemahlen. Durch diese Veredelung wird ein besonders homogener Festbrennstoff gewonnen, welcher durch einen geringen Wassergehalt mit einem konstanten Brennstoffheizwert punktet. Langfristig stabile Preise können durch die Vorkommen in Mitteldeutschland, der Lausitz und am Niederrhein garantiert werden. Die geringen Gestehungskosten des Brennstoffs sichern einen Kostenvorteil gegenüber alternativen Primärenergieträgern wie Heizöl und Erdgas.

Brennstoffe, die aus Abfällen gewonnen werden, sind durch ihre ökologische und ökonomische Bedeutung sehr wichtig. Auch aufgrund der wachsenden Bedeutung der Nachhaltigkeit wächst der Anteil dieser sogenannten Ersatzbrennstoffe. Die Herkunft ist dabei zweitrangig: die Abfälle können aus Privathaushalten oder der Industrie stammen. Durch die Wiederverwendung werden wertvolle Ressourcen und CO2-Emissionen eingespart. In Abhängigkeit der Brennstoff-homogenität, seiner Zusammensetzung und des mittleren Heizwertes sind die Anlagen-technologien zur energetischen Nutzung derartiger Brennstoffe äußerst heterogen.

 

Beispiele zur Verwertung von Ersatzbrennstoffen:

  • Industriekraftwerke
  • Müllverbrennungsanlagen
  • Zement- und Kalkindustrie

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