GETEC präsentiert "Quartier der Zukunft" auf BDEW Kongress 2019

Michael Lowak bei der Diskussion zur Wärmewende
Michael Lowak bei der Diskussion zur Wärmewende
Michael Lowak bei der Diskussion zur Wärmewende

GETEC war in diesem Jahr auf dem BDEW Kongress mit CEO Thomas Wagner und dem Segment CEO Immobilienwirtschaft Michael Lowak vertreten. Über 160 Experten aus der Energie- und Wasserwirtschaft diskutierten vor rund 1.600 Entscheidern aus der Branche unter dem Titel „2050 – wir wachsen mit Energie“ Maßnahmen zu Klimaschutz und Energiewende. Im Mittelpunkt stand dabei immer die Frage, welche konkreten Forderungen die Branche den anwesenden Politikern, allen voran Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, Bundesumweltministerin Svenja Schulze sowie den anwesenden Bundestagsabgeordneten, mitgeben können.

Diese Möglichkeit nutzte Segment CEO Michael Lowak in der Diskussionsrunde zur Themensession „Mit neuer Energie zur Wärmewende. JETZT!“, um die Forderungen von GETEC an die anwesenden Politiker und den Chef der dena, Andreas Kuhlmann, zu platzieren. Mit dem Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes sei man auf dem richtigen Weg, er sehe aber die Einschränkungen bei der so genannten Innovationsklausel bei der CO2-Bilanzierung von Quartieren noch kritisch. In dem Zusammenhang sprach er sich ebenfalls für eine anreizstiftendende Ausgestaltung einer etwaigen CO2-Bepreisung aus. Es sei Aufgabe der Unternehmen, effiziente Lösungen zu entwickeln und Aufgabe der Politik nun zeitnah die richtigen Voraussetzungen vorzunehmen. „Klare Rahmenbedingungen im Gebäudesektor, steuerliche Abschreibung von Effizienzmaßnahmen und ein marktwirtschaftliches Bonus-Malus System bei der CO2 – Reduzierung. Da gilt es jetzt schnell zu handeln, so dass wir bald nicht auch noch die Klimaschutzziele 2030 ähnlich wie die von 2020 abmoderieren müssen“, mahnte er.

Lowak präsentierte in dem Zusammenhang das Konzept der GETEC für das "Quartier der Zukunft" anhand des Beispiels Pioneer Park in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Hanau. Dies sei ein Beispiel, wie die Sektorkopplung und die Wärmewende im Immobilienbereich umgesetzt werden kann, betonte er.