CO2-Bepreisung? Die richtige Strategie für Unternehmen.

(cf) Ob und wann eine CO2 –Bepreisung kommt, wissen wir bei GETEC auch nicht. Falls sie aber kommt, so sollten Unternehmen darauf vorbereitet sein. Von der Ausgestaltung wird dann abhängig sein, wie handhabbar sie für die Wirtschaft ist. 20 Jahre nach Einführung des Erneuerbare Energien Gesetzes ist nicht allein für die Fachwelt offensichtlich, dass die Abgaben- und Regelungslandschaft in Deutschland doch sehr komplex geworden ist. EEG-Umlage, Mineralölsteuer, Ökosteuer, Kfz-Steuer, ETS - Handel für Großanlagen ab 20 MW, Wärme- und Verkehrssektor vom ETS ausgenommen, von allen weiteren Abgaben wie Offshore-Umlage oder KWK-Umlage ganz zu schweigen. Diese Situation heizt die Debatte zum CO2-Preis natürlich an.

shutterstock_250154119
Nähert man sich betriebswirtschaftlich und ohne politische Note dem Thema, dann geht es nicht um Umverteilung, sondern man stellt die Frage nach dem geringsten Aufwand für die Einsparung einer Tonne CO2, also den Grenzkosten. Zwangsläufig wäre dann nicht die Energieabnahmemenge oder ein politisch bestimmter Primärenergiefaktor für „gute und böse Energieträger“ das Steuerinstrument, sondern die Lösung, die am kosteneffizientesten CO2-Emissionen vermeidet. Und darum muss es Unternehmen gehen, die nachhaltig denken und verantwortlich handeln mit Blick auf künftige Generationen.

Was aber ist nun die richtige Strategie für den Unternehmer? Viele namhafte Unternehmen arbeiten inzwischen schon mit einem internen quasi „virtuellen“ CO2-Preis. Interessanterweise eben nicht, weil sie es müssten, sondern aus anderen wirtschaftlichen Erwägungen. Laut einer Studie des CDP (Carbon Disclosure Project) hat sich die Zahl der befragten Unternehmen, die ein „internal carbon pricing“ eingeführt haben, von 2014 bis 2017 vervierfacht, Tendenz deutlich steigend (zur CDP-Studie »Putting a price on carbon«).

Global Player wie LG Electronics, Tata Steel oder auch die Volkswagen AG nutzen nach der Studie den internen CO2 Preis für ihr Risk Management, um sich auf potentiell ändernde Regulierungen einstellen zu können. Weitere namhafte Unternehmen wie Hitachi Chemical, Royal DSM oder Solvay S.A. sehen einen internen CO2-Preis als Werkzeug an, um früh Chancen für ihr Unternehmen zu erkennen und strategische Entscheidungen vorzubereiten, die sich im Zuge von sich ändernden Märkten, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen und auch aus technologischen und Reputationsgründen ergeben. Gerade auch bei langfristigen Investitionsentscheidungen kann es daher sinnvoll sein, einen „virtuellen“ CO2-Preis zu berücksichtigen, um alternative Investitionsmöglichkeiten über den Aspekt möglicher künftiger CO2-Kosten bewerten zu können. Dies gilt für all diejenigen Bereiche, die sich heute nicht im ETS-System befinden, künftig aber auch mit CO2-Kosten belegt werden könnten.

Die GETEC Efficiency GmbH mit Geschäftsführer Peter Eilers arbeitet für Kunden, die genau solche Überlegungen im Zuge der Modernisierung ihrer Anlagen und Fabriken anstellen und hier Vorreiter sind. Für diese Kunden modernisieren die Effizienzspezialisten der GETEC sukzessive Anlagen und Fabrikstandorte im integrierten und ganzheitlichen Ansatz. Will sagen: Alles kommt auf den Prüfstand und kalkuliert wird mit einem CO2-Preis in der Größenordnung des aktuellen ETS-Preiskorridors.

Der Geschäftsansatz ist im Grunde einfach. Die GETEC Efficiency garantiert substanzielle Einsparungen an Energiekosten und CO2, ein Risiko für den Kunden besteht nicht. Das ganze Konzept von GETEC nennt sich ENCORE Modell (für Energy Cost Reduction). Danach werden Energieeinspar- und Effizienzmaßnahmen identifiziert, realisiert und finanziert. Die erreichten Einsparungen werden online überwacht und dem Kunden klar nachgewiesen. Das Modell ermöglicht einen positiven cash-Effekt mittels einer off-balance Finanzierung, die auch IFRS 16 – fest ist. Am Ende steht der Mehrwert für unsere Kunden: Kein eigenes CAPEX erforderlich für garantierte OPEX-Einsparungen. Auch wenn nicht sicher ist, ob eine CO2-Bepreisung kommt, die Einsparungen durch ENCORE sind es.

Wir leben Partnerschaft -
Finden Sie Ihren Ansprech­partner.

Mit rund 30 Standorten in deutschland und Europa sind wir immer in Ihrer Nähe.
Kontaktieren Sie uns. Wir sind für Sie da.

Sie suchen einen Ansprechpartner in Ihrer Nähe?
Einfach Postleitzahl eingeben
Karte wird geladen...